Pasto

Pasto ist die erste grössere Stadt, welche man erreicht, wenn man von Ecuador nach Kolumbien einreist. Die Stadt ist dazu die Hauptstadt der Provinz Nariño. Der offizielle Namen ist San Juan de Pasto.

Die Stimmung in der Stadt ist gemächlich. Genau so wie das Umland auch. Wunderschön liegt Pasto in den grünen Wiesen der Anden eingebetet. Hinter der Stadt liegt der Vulkan Galeras, dieser ist nach wie vor aktiv und Rauch steigt aus dem Krater.

Das grosse Ereignis der Stadt ist der Carnaval de los blancos y negros. Ein farbenfrohes Fest, welches in den ersten Januartagen gefeiert wird. Zu diesen Tagen herrscht Hochbetrieb in der Stadt und die Hotels sind ausgebucht.

Ansonsten spielt das Leben in Pasto ruhig und gemächlich. Trotzdem lohnt es sich einen Halt zu machen in Pasto bevor Ihre Reise weitergeht. Möglichkeiten dazu gibt es einige. Denn die Umgebung hat es in sich. Eine typische Andenlandschaft, dazu einige herrliche Seen. Und natürlich die Las Lajas Kirche beiIpiales, welche tief unten in einem Tal erbaut worden ist.

Die Pastusos wurden oft belächelt von anderen Kolumbianern. Pasto ist abgelegen, ganz im Süden des Landes. Der Dialekt der Pastusos hört sich bereits an, als wäre man in Ecuador. Die Leute sind eher zurückhaltend, doch nett und zuvorkommend.

Programm

Wenn Sie von Ecuador her kommen so sollten Sie unbedingt die Las Lajas Kirche besuchen. Die Kirche wurde im 17. Jahrhundert erbaut, und zwar dort, wo gemäss der Legende ein Wunder passiert sei. Das taubstumme Kind einer Indianerin soll auf einmal geredet haben, dies auf dem Weg durch ein Tal zu Ihrem Haus. Auf Grund dieser Saga wurde weit unten im Tal mit dem Bau der Las Lajas Kirche begonnen.

Der Besuch der Kirche kann auf dem Weg nach Pasto eingeplant werden. Gerne organisieren wir Ihr Hotel in Pasto. Oder aber schlafen Sie an einem ganz besonderen Ort. In der Nähe von Pasto liegt die herrliche Laguna Cocha. Ein grosser See, welcher zwischen den Hügel der Anden liegt. Am Ufer liegen einige herrliche Hotels, diese wurden teilweise von ausgewanderten Schweizern erbaut und sind deshalb typische schweizerisch (Chalets). Ideal um einen romantischen Abend zu verbringen. Das Klima ist eher kühl. Im Bett finden Sie eine warme Bettflasche, ideal für ein Candle-Light Dinner vor dem flackernden Kamin. Die Spezialität der Region sind gebratene Forellen. Dazu kann z.B. eine Bootsfahrt auf der Laguna Cocha unternommen worden.

Ein anderes Ziel ist der Vulkan Azufral. Dieser liegt auch in der Umgebung von Pasto. Im Krater liegt dieLaguna Verde. Ein herrliche grüner Bergsee. Eine Wanderung dorthin ist interessant und führt sie durchParamo-Landschaft. Eine ganz interessante Pflanzenwelt erwartet Sie ausserdem.

Pasto ist eine Reise wert. Bitte kontaktieren Sie uns, gerne senden wir Ihnen ein Programm und erzählen Ihnen mehr zu dieser Reise.

Popayán

Die bedeutende Kolonialstadt Popayán zählt sicherlich zur Liste von Kolumbiens aussergewöhnlichsten Städten und Sehenswürdigkeiten. Majestätisch liegt die Stadt in der tief grünen Cauca Provinz eingebetet. Bekannt durch zahlreiche, in tiefem weiss gehaltenen, imposanten Bauwerken aus längst vergangen Zeiten bietetPopayán eine äusserst angenehme Gastfreundschaft und lädt mit zahlreichen Boutique-Hotels auch zum verweilen ein. Dazu kommt der unverwechselbare Charme einer Universitätstadt, welche stets gemächlich und friedlich daher kommt. 

Gegründet wurde Popayán im Jahre 1937 vom spanischen Eroberer Sebastián de Belalcázar, die Stadt erlangte alsbald eine grosse Wichtigkeit auf Grund der strategischen Lage zwischen Cartagena und Quito. Gold- und Silberminen sollten den Reichtum von Popayán ausmachen. In Popayán wurden die Silbermünzen, welche in der 1826 gegründeten Republik Kolumbien als Währung dienten, hergestellt. Am 31. März 1983 sorgte ein verheerendes Erdbeben in Popayán für grosse Zerstörung und Verwüstung. Der Maler Fernando Botero hat dieses Ereignis auf einem berühmten Gemälde seinerseits festgehalten. Die Stadt wurde wieder aufgebaut und erscheint heute prunkvoll, stolz und eigenständig wie z.B. Cartagena.

Diese Destination ist ein Höhepunkt für alle Reisenden, welche Interesse an Kultur, kolonialer Architektur und Religion (in Popayán finden die wichtisten Osterzeremonien von ganz Kolumbien statt) haben. Dazu kommt eine Viefalt an einmaligen, bestens konservierten, schmuck- und prunkvollen Kirchen wie San Francisco, Santo Domingo, La Ermita, San Agustín und die eigentliche Kathedrale Basílica Nuestra Señora de la Asunción, dazu eine grosse Anzahl an wichtigen Museen, so zum Beispiel dieCasa Mosquera, das offizielle Musem von religiöser Kunst, sowie das ausführliche Museum über den einheimischen Künster Guillermo Valencia.

Programm:

Popayán ist optimal für Tourismus und weist eine grosse Anzahl an touristischen Möglichkeiten jeglicher Art auf. Der Ausgangpunkt um diese prächtige Region in Kolumbiens Süden zu erreichen ist oft derPopayán Guillermo León Valencia Flughafen, von dort aus gehen täglich mehrere Flüge in die HauptstadtBogotá. Gerne organisieren wir Transfers, Flüge, Ausflüge, Tourguides und Begleiter, Nachtessen, Ausflüge und Exkursionen und Alles, was Sie wünschen, um Ihren Aufenthalt in Popayán zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

In Popayán selbst offerieren wir eine geführte Stadtführung in Englisch, Deutsch oder Spanisch. Ein idealer Einstieg um diese herrliche Stadt aus erster Hand kennen zu lernen.

Popayán ist von der UNESCO zu einer ausgesprochenen guten, kulinarischen Stadt gekührt werden, gerne helfen wir Ihnen mit einigen Tipps wo Sie mit Sicherheit zur vollsten Zufriedenheit essen können und wo Sie die Möglichkeit haben, alle lokalen, kulinarischen Köstlichkeiten (empanadas de pipián) geniessen zu können.

Popayán ist auch der Ausgangspunkt für einige der spektakulärsten Tagesausflüge von ganz Kolumbien. Und zwar kann jeden Dienstag ein nach wie vor sehr authentischer Indianermarkt besucht werden, welcher in Silvia stattfindet. Der Markt in Silvia ist einer der wenigen 100% traditionellen und authentischen Märkten Kolumbiens, auf welchem lebensnotwichtige Güter verkauft werden. Touristische Artikel findet man hier nicht. Dazu kommt ein Ausflug zu den Andenkondoren, welche hoch oben im Nationalpark von Puracé nach wie vor wild leben, selten zwar, doch mit etwas Glück sieht man sie. Auf unserer Tour z.B. wird man die Möglichkeit haben, die Andenkondore zu sehen. Dazu bietet sich auch ein Ausflug in die Welt der Paéz Indianer an. Diese leben in der Gegend um Tierradentro. Wir empfehlen auf Grund des relativ langen Anfahrtsweges (ca. 5 Stunden) eine Übernachtung in Tierradentro einzuplanen. Dort kann man herrlich wandern und die Gräber, welche in Höhlen in der Umgebung liegen, besuchen.

Dazu ist Popayán ideal gelegen, um einen Stop auf der CaliSan Agustín Strasse einzulegen. Die Ruhe und Gemächlichkeit bietet einen idealen Gegenpunkt zu Calí. Die Strasse führt dann spektakulär über eine mehr als 3300 Höhenmenter hohe Paramo Landschaft, welche zwischen den beiden Provinzen Caucaund Huila liegt. Bei San Agustín findet man zahlreiche Sehenswürdigkeiten, so zum Beispiel der archäologische Park von San Agustín oder auch derjenige von Isnos. Dazu die beiden spektakulären Naturschauspiele von El Estrecho de la Magdalena und El Salto de Mortiño, ein gigantischer Wasserfall.

Preis:

Der Preis, welcher auf der Website aufgeführt ist, ist gültig für eine Programmdauer von 3 Tagen und 2 Übernachtungen. Als Hotel ist ein herrliches kolonialstil Hotel in der Innenstad von Popayán vorgesehen. Der Preis gilt für 2 Übernachtungen mit Frühstück.

Andere Dienstleistungen, Transfers, Flüge und alles weitere offerieren wir Ihnen gerne.

Bitte benutzen Sie unser Kontaktformular und teilen Sie uns mit, wie genau Sie sich Ihren Aufenthalt in Popayán vorstellen

San Agustín

Der Süden von Kolumbien hat es in sich. Mit San Agustin und Tierradentro findet man hier gleich zwei Destinationen, welche beide von der UNESCO zum Weltkulturerbe gekührt wurden und auf keiner Kolumbien-Reise fehlen sollten. Doch beginnen wir im Norden der Provinz. Ca. 45 Minuten von Neiva entfernt findet man die Tatacoa Wüste. Sensationelle Landschaften, dazu eine grosse Vielfalt an Farben. Je nach Materialien, welche im Boden vorhanden sind variiert die Farbe der Wüste von rot bis zu grau. Einige Bauern leben in der Wüste, diese bieten teilweise auch Übernachtungsmöglichkeiten an. Einfach aber authentisch, sehen Sie, wie kolumbianische Kleinbauern in einer Wüste leben, anpflanzen, Tiere halten etc.

Die Wüste bietet auch einige Naturbäder an, ideal um sich nach einer Wanderung zu erfrischen. Oder aber geniessen Sie ein Bad im Rio Magdalena. Die Überquerung per Boot von Aipe aus können wir auch organisieren.

Im Süden der Huila Provinz findet man San Agustin und Tierradentro. Dabei handelt es sich um zwei ganz spezielle Destinationen, welche auf jeden Fall bei jeder Reise in den Süden Kolumbiens besucht werden sollten. San Agustin ist ein ruhiges Dorf, welches tief in den Anden liegt. Das Klima ist feucht. Dies bedingt, dass der Boden sehr fruchtbar ist und ein sehr guter, organischer Kaffee gedeiht. Wir organisieren Ihre Unterkunft in San Agustin auf einer herrlichen Hacienda, welche etwas ausserhalb liegt. San Agustin ist mit seiner noch sehr ursprünglichen Umgebung der ideal Ort, um auf eine Kolumbien-Rundreise zu relaxen.

Der Höhepunkt in San Agustin ist sicherlich der archäologische Park. Wir organisieren mehrsprachige Guides, welche Ihnen genaue Erklärungen zur Hochkultur von San Agustin liefern können. Dazu empfehlen wir einen Ausritt auf dem Pferd zu unternehmen. Mit La Chaquira kann ein herrlich schöner Platz erreicht werden. Geniessen Sie auf dem Ausflug eine wunderbare Aussicht in die MagdalenaSchlucht. Oder aber besuchen Sie den archäologischen Park von Isnos, machen Sie Wildwasser-Rafting oder eine Tour per Jeep. Zum Beispiel zum Estrecho de la Magdalena. Dabei handelt es sich um eine Stelle, wo der Rio Magdalena nur 2.5 Meter breit ist.

Auch Tierradentro sollte auf Ihrer Reise unbedingt besucht werden. Diese Region ist ganz tief in den Bergen, deshalb auch der von den Spaniern gegebene Namen Tierradentro. Grüne Hügel, eine herrlich schöne Wanderung zu den unterirdischen Gräbern und die Kultur der Paéz Indianer erwarten Sie. Im Museum kann mehr darüber erfahren werden.

Weitere Möglichkeiten in der Huila Provinz wären ein Trekking von San Agustin über den Macizo Colombiano (Wasserspeicher von Kolumbien) nach Popayan. Eine herrliche, mehrtägige Wanderung. Oder aber ein Besuch der Guacharos Höhlen. Auch diese Destinationen sind ein Besuch wert.

Wir empfehlen Ihnen, diese 3 Sehenswürdigkeiten im Süden zu besuchen. Bitte kontaktieren Sie uns und teilen Sie uns mit, wie genau die Reise aussehen soll.

Wichtig – Tipps für Reisen nach San Agustin & Tierradentro

Die Tatacoa Wüste ist sehr heiss. Man sollte das nicht unterschätzen, um so einen Sonnenstich zu vermeiden. Unbedingt eine Kopfbedeckung mitnehmen. Dazu viel Wasser trinken. Für San Agustin sollte eine Regenjacke auf der Packliste stehen.

Programm & Hotels in San Agustin & Tierradentro

Am bequemsten erreicht man die Huila Provinz per Flug von Bogotá nach Neiva. Normalerweise beginnt die Reise also am Flughafen von Neiva. Wir empfehlen 1 bis 2 Übernachtungen in Villavieja (einfache Hotels, das Dorf, welches am Rande der Tatacoa Wüste liegt) oder aber direkt in der Wüste (dort kann auch gezeltet werden). Ein herrliches Szenario bietet sich an mit dem Sternenhimmel. Es ist möglich, die Sternen per Fernrohr zu beobachten. Falls aber keine Zeit vorhanden ist, so kann ein früher Flug nachNeiva arrangiert werden und die Tatacoa Wüste wird an einem halben Tag besichtigt. Am Nachmittag fährt man weiter nach San Agustin.

In San Agustin sollte man mindestens 2 Hotel-Übernachtungen einplanen. Gerne organisieren wir die Unterkunft auf einer herrlichen Finca etwas ausserhalb des Dorfes. Die Aktivitäten können von Ihnen zusammen gestellt werden. Wir organisieren mehrsprachige Guides, welche Ihnen den archäologischen Park zeigen werden. Dazu kann ein Ausflug zu Pferde oder eine Jeep Tour organisiert werden. Falls Sie aber sehr interessiert sind an der präkolumbianischen Kultur, so bietet sich auch ein Besuch des Parkes von Isnos an. Auch der El Mortiño Wasserfall kann besucht werden.

Die letzte Destination wäre Tierradentro. Auch dort organisieren wir ein schönes Hotel für Sie. Auch dort empfehlen wir 2 Übernachtungen. Dazu die Rundwanderung ab dem Dorf hoch hinauf nach El Aguacate. Eine herrliche Aussicht ins Tal von Inza bietet sich an. Ein physisch anspruchsvoller Tag erwartet Sie.

Von Tierradentro fahren Sie entweder zurück nach Neiva für den Weiterflug oder aber Sie überqueren die Anden-Kordillere und erreichen Popayan. Die weisse Kolonialstadt in der Cauca Provinz. Auch von dort kann der Weiterflug organisiert werden.

Bitte benutzen Sie unser Kontaktformular und teilen Sie uns mit, was genau Sie in Kolumbiens Süden sehen möchten. Gerne senden wir Ihnen eine unverbindliche Offerte, stellen Ihnen ein individuelles Ausflugsprogramm zusammen und buchen für Sie gute Hotels oder Hostels in San Agustin und Tierradentro.

Tierradentro

Tierradentro ist ein weiterer Höhepunkt in Kolumbiens grünem Süden. Ideal in Kombination mit San Agustin zu besuchen. Doch ist auch ein Besuch ab Popayán oder Neiva möglich. Tierradentro ist der Name der Region, welche von den Spaniern so genannt wurde: Im Innern des Landes. Überall hat es Hügel, sofern man einen überquert wartet dahinter mit Bestimmtheit ein noch grösserer Hügel. Die Landschaft hier ist rauh und ebenso einzigartig, zerklüftet und unendlich weit.

Zu hinterst im Tal von Tierradentro liegt die kleine Ortschaft San Andres de Pisimbalá. Das Dorf wird bewohnt aus einem Gemisch aus Paéz Indianern und Zuzügern. Das mit Abstand schönste und eigenständigste Bauwerk ist sicherlich die Kirche. Diese steht für das Gemisch an Kulturen. Während das Dach mit einer Art Stroh bedeckt ist, sind die Mauern aus Zement und typisch weiss angestrichen. Vor der Kirche liegt der Dorfplatz. Innerhalb der Kultur der Paéz Indianer gelten nach wie vor die eigenen Regeln. Jemand, der gegen diese Regeln verstösst (z.B. durch Diebstahl oder Untreue) wird bestraft. Sei dies per Peitsche oder die Füsse werden in einen Holzblock gelegt und der Kopf richtet sich nach unten. In dieser äusserst schmerzvollen Position muss der zu Bestrafende einige Zeit ausharren. Der Holzblock steht zur Besichtigung unten im Museum von Tierradentro. Dieses liegt nicht im Dorf selbst sondern im unteren Teil, bei der Parkverwaltung.

Das Klima ist wiederum mild und angenehm. Es gibt viele Sonnentage. Die Rundwanderung über die Hügel zu den unterirdischen Grabstätten ist etwas vom Schönsten, was Kolumbien Trekking mässig zu bieten hat.

Die archäologische Attraktion (Tierradentro ist als UNESCO Weltkulturerbe ausgezeichnet) sind die unterirdischen Gräbern, welche in der herrlichen Landschaft um Tierradentro liegen. Es sind unterirdische Totenkammern, welche einen Durchmesser von 2 bis 7 Meter vorweisen. Die Wände sind mit Zeichnungen verziert. Beim Fotofrafieren darf kein Blitzlicht verwendet werden, da dies die Zeichnungen beschädigen könnte. Die Grabstätten in der Region von Tierradentro heissen Alto de San Andres, Alto del Aguacate, Alto de Segovia und Alto del Duende. An diesen Stellen finden Sie die unterirdischen Gräbern, zu denen Sie hinabsteigen können. Bei El Tablon wurden 11 Statuen aufgestellt, die in der Umgebung gefunden wurden. Diese erinnern an die Statuen von San Agustin, sind aber nicht dermassen gut bearbeitet.

Programm

Tierradentro ist relativ schwierig zu erreichen. Und zwar erfolgt der normale Anfahrtsweg von Neiva aus über La Plata, von San Agustin aus über La Plata oder aber über die Berge von Popayan aus kommend. Die Strasse ist teilweise nach wie vor schlecht und die Anreise ist beschwerlich und abenteuerlich. Doch es lohnt sich auf jeden Fall, diese Strapazen auf sich zu nehmen. Denn die Region ist herrlich schön, abgelegen und umso einzigartiger und sollte bei jeder Reise durch den Süden des Landes im Programm inklusive sein. Es hat nur ein einziges richtiges Hotel im unteren Teil bei der Parkverwaltung. Dazu einige einfache Restaurants, die typisches Essen und leckere Fruchtsäfte servieren.

Wir empfehlen, 2 Nächte in Tierradentro zu verbringen. Denn die Rundwanderung, die absolut empfehlenswert ist, nimmt fast einen ganzen Tag in Anspruch. Es geht zuerst steil hinauf bis auf den Hügel von Alto del Aguagate. Vorbei an Bauernhöfen der Indios, welche Mais und Kartoffel anpflanzen. Vom Hügel oben geniesst man eine herrliche Aussicht bis ins Tal von Inza. Inza ist das nächst grössere Dorf, wo am Samstag ein wichtiger Markt stattfindet. Viele Chivas verlassen Tierradentro am frühen Morgen und bringen die Bauern nach Inza.

Danach führt die Wanderung steil hinunter, wo sich am Mittag eine Pause anbietet. Am Nachmittag macht man die zweite Hälfte der Rundwanderung, welche beim Dorf San Andres de Pisimbala endet.

Gerne organisieren wir für Sie einen Reisebaustein nach Tierradentro. Dieser beinhaltet Transport ab den oben genannten Ausgangsorten. Dazu reservieren das Hotel und organisieren, falls gewünscht, einen mehrsprachigen Begleiter. Es lohnt sich auch, die Tatacoa Wüste und San Agustin auf der gleichen Reise zu besuchen. Danach bietet sich die Weiterfahrt nach Popayán oder die Rückfahrt nach Neiva an, von wo aus weitergeflogen werden kann.

Cali

Cali ist die Haupstadt der Salsamusik in Kolumbien. Eine gemütliche Stadt eingebetet im milden Valle del Cauca erwartet Sie. Das Klima ist warm aber nicht heiss. Die Menschen sind freundlich aber nicht aufdringlich. Die Salsa-Musik ist allgegenwärtig. Dazu weht stets eine angenehme Brise durch die Stadt. 

Cali ist eine Millionenstadt und stetig am wachsen. Auf einer Seite wird Cali von einer Hügelkette eingegrenzt. Dort oben findet man den cerro de las cruces. Die 3 Kreuze welche über Cali thronen. Auf einem anderen Hügel steht der Cristo Rey, eine herrliche Aussicht über Cali bietet sich an.

Bekannt wurde Cali durch die Rumba, sprich das Nachtleben. Dieses wird jeweils an der Feria de Cali (25. Dezember bis 30. Dezember) ausführlich gefeiert. Zahlreiche weltbekannte Salsa-Orchester, welche den Namen von Cali in die grosse, weite Welt heraus getragen haben, treten auf. Guayacan, Grupo Niche undSon de Cali sind einige davon.

La succursal del cielo ist der Übername der Stadt. Die “Zweitfiliale des Himmels”, nun ja, an diesen Tage trifft das evt. zu. Juanchito ist das berühmte Salsa-Viertel, auf der anderen Seite des Rio Cauca gelegen, ausserhalb der Sperrstunde. Hier dauert die Rumba bis es draussen hell ist.

Doch auch industriell ist Cali auf dem Vormarsch. Im Vorort Yumbo stehen gewaltige Fabriken und einige der wichtigsten Industriezweige des Landes produzieren hier.

Rund um Cali hat es diverse Möglichkeiten um etwas zu erleben. Die Provinz Valle del Cauca ist das Zentrum des Anbaus von Zuckerrohr. Dort stehen 2 Zuckerrohr-Haciendas, nämlich Piedechiche undParaíso. Beide sind einen Besuch wert.

Kulinarisch stammt der Sancocho Valluno (Eintopf) aus Cali und natürlich das Pan de Bono, eine spezielle Art von Brot.

Lassen Sie sich verführen vom Charme von Cali und besuchen Sie diese lebhafte Stadt.

Programm:

Wir bieten einige schöne Hotels in Cali an. So zum Beispiel im ursprünglichen San Antonio Viertel. Der Altstadt von Cali, welche etwas abseits aber doch mitten drin gelegen ist. Von dort starten dann auch die Aktivitäten.

Wollen Sie Salsa tanzen lernen? Gerne helfen wir Ihnen damit und organisieren Salsa Klassen für Sie. Oder aber besuchen Sie San Cipriano, das skurille Dschungeldorf, welches durch eine lustige Zugfahrt erreicht wird. Gelegen im tiefen, tropischen Küstenregenwald. San Cipriano kann in einem Tag erreicht werden, oder aber übernachten Sie mitten im Urwald, die Unterkünfte sind aber einfach.

Die beiden Zuckerrohrhaciendas Piedechinche oder Paraiso sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Herrlich gelegen und bestens erhalten. Erfahren Sie mehr über den Zuckerrohranbau.

Auch der jeweils am Dienstag statt findende Markt von Silvia ist einfach zu erreichen von Cali aus. Ein authentischer Indio-Markt der Guambiano Indianer. Oder aber besuchen Sie Popayán, die koloniale Perle von Kolumbiens Süden. Auch das ist an einem Tag machbar.

Oder aber besuchen Sie die Farralones de Cali, eine felsige Berglandschaft hinter der Stadt. Dazu ist auch noch der Lago Calima eine interessante Destination. Ein See, welcher für Wassersport benutzt wird. Doch es lässt sich auch prima reiten in der idyllischen Umgebung.

Der Flughafen von Cali liegt etwas ausserhalb, in der Nähe von Palmira. Gerne organisieren Wir Ihren Aufenthalt in der Hauptstadt der Salsa Musik. Bitte benutzen Sie unser Kontaktformular und teilen Sie uns mit, wie Sie sich Ihren Aufenthalt vorstellen.

Laguna de la Cocha

Die Laguna de la Cocha liegt etwas unterhalb von Pasto, der Provinzhauptstadt von Nariño. Und zwar beträgt die Distanz nur gerade 25 Kilometer. Hier trifft man auf einen der grössten und schönsten Bergseen Kolumbiens. Idyllisch eingebetet in der ohne hin schon traumhaft ruhigen Landschaft, bestehend aus hölzernen, bunten Häusern, tiefen Sümpfen und einigen interessanten Naturreservaten.

Der Höhepunkt liegt mitten auf dem See mit der kleinen Inseln Corota, welche lediglich 0.08 km2 gross ist und per Boot erreicht werden kann. Doch das schöne und einzigartige an der Laguna ist die Ruhe, die Einsamkeit und die  Abgeschiedenheit. Es gibt 2 oder 3 Hotels, welche von ausgewanderten Schweizern im typischen Chalet Stil erbaut worden sind und sehr viel Gemütlichkeit bieten. Unseres Wissens der einzige Platz in Kolumbien wo man im Bett noch eine warme Bettflasche findet.

Rustikale Zimmer, mit herrlicher Aussicht auf die Laguna de la Cocha. Am Abend kühlt es ab, ideal also um eine trucha gratinada (gratinierte Forellezu köstigen und am Cheminée Feuer zu sitzen. So viel Gemütlichkeit findet man in der heutigen Zeit nicht mehr viel. Hier scheint die Zeit still zu stehen. Der Gast ist der König. Die tiefe schweizer Gemütlichkeit hat sich mit der kolumbianischen Gastfreundschaft vermischt und solche Chalet Hotels, wie man sie hier findet sind einzigartig, ein Geheimtipp und ideal für einen oder zwei romantische Abende mit Spielen und Kerzen.

Ablauf

Abholung ab Ihrem Hotel in Pasto oder Ipiales und Transfer zu den Chalet Hotels, welche direkt an derLaguna de la Cocha gelegen sind. Dazu organisieren wir diverse Möglichkeiten wie reiten, Ausfahrten per Boot um zu fischen oder um die kleine Insel Corota zu besichtigen und Vieles mehr. Auf der anderen Uferseite steht ein Naturreservat zur Verfügung, dort wird cuy (nicht jedermanns Sache) zum essen angeboten. Dieses Naturreservat wird durch eine Bootsüberfahrt erreicht und es kann durch eine typische Paramo-Landschaft gewandert werden. Idylle pur. Oder es kann das einfache Dorf El Cano besucht werden.

Einer der Höhepunkte ist aber sicherlich das Hotel. Ein Hotel, welches von Schweizer Auswanderern erbaut worden ist, direkt am Ufer des Bergsees und im typischen Schweizer Chalet Stil daher kommt. Rustikale Zimmer, eine Bettflasche, ein Restaurant, welches einem Schweizer Arvenstübli gleich kommt und viel Gastfreundschaft machen jeden Aufenthalt an der Laguna de la Cocha zu einem unvergesslichen Erlebnis.